Saisonabbruch wird immer wahrscheinlicher

Der TFV beugt sich den Realitäten und fokussiert einen Saisonabbruch. Dazu folgendes Statement vom TFV: „Die getroffenen politischen Entscheidungen im Zusammenhang mit der Corona – Pandemie sowie die Verlängerung des Lockdowns bis zum 18.04.2021 veranlassten die spielleitenden Ausschüsse des TFV eine aktuelle Situationseinschätzung durchzuführen. Dabei kam man übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass es nunmehr unmöglich ist, eine sportliche Beendigung der laufenden Spielzeit unter Berücksichtigung der erforderlichen Öffnungsschritte und einer ausreichenden Vorbereitungszeit zu realisieren.

Die finalen Beschlüsse sollen am 19.04.2021 gefasst werden.

Bis 31. März kein Sportbetrieb

Die zum 14. März in Kraft getretene Dritte Thüringer Verordnung über außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 (kurz Corona-Sondereindämmungsverordnung) lässt weiterhin den organisierten Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen sowie nicht-öffentlichen Sportanlagen sowie unter freiem Himmel bis mindestens 31. März 2021 nicht zu.

Und wieder nichts – Präsidium zur aktuellen Lage im Verein

05.03.2021 / Ein wenig Hoffnung hatte man schon im Präsidium der FSG 99 Salza, dass sich im Laufe dieser Woche die Tür ein wenig öffnet und wenigstens im Nachwuchsbereich wieder Fußballsport im Außenbereich ermöglicht wird. Es blieb beim Hoffen.

Erneut muss die Vereinsführung zur Kenntnis nehmen, dass – in welcher Form auch immer – an einen Schritt nach vorn in Sachen Fußballspielen auch in Salza momentan nicht zu denken ist. Die Präsidialen der FSG schauen mit Sorge auf die nun schon Monate andauernde Situation. Den kleinen und großen Aktiven im Verein fehlt die gemeinsame sportliche Betätigung. Fußball ist Mannschaftssport, das kann individuelles Sporttreiben nicht kompensieren. Teamgeist, gemeinsame Erfolge feiern, Niederlagen zusammen verarbeiten und vieles mehr bleiben auf der Strecke. Und darüber hinaus lebt die FSG als Verein von Gemeinsinn und Miteinander. Auch das schwebt zurzeit in weiter Ferne.

Die Auffassung des FSG-Präsidiums deckt sich mit dem Offenen Brief des organisierten Sports des Deutschen Olympischen Sportbundes vom 02.03.2021: “Nach unserer Überzeugung ist es nun höchste Zeit dafür, dem vereinsbasierten Sport, den „sozialen Tankstellen“ unserer Gesellschaft, endlich wieder eine Perspektive zu geben. Unsere Vereine und Landessportbünde berichten über deutliche Mitgliederverluste, die Zahl der ehrenamtlich Engagierten nimmt täglich ab und nicht zuletzt muss unsere Gesellschaft auf die positiven gesundheitlichen Effekte von Sport unter Anleitung und in der Gruppe verzichten.“

Obgleich kann man im Salzaer Präsidium zumindest an einer Stelle anderes feststellen. Bisher sind in der FSG keine Mitgliederverluste auszumachen. „An dieser Stelle herzlichen Dank an alle unsere Mitglieder, dass sie bedingt durch die widrigen Umstände ihrer FSG nicht den Rücken kehren.  Wir können nur gestärkt aus dieser Situation herauskommen, wenn wir auch stark bleiben. Da zählt jedes Mitglied unserer FußballsportGEMEINSCHAFT, ob aktives oder passives Mitglied, ob verantwortlich für Training oder für Mannschaftsbetreuung. Es liegt an uns allen, dass in Salza Fußballsport auch weiterhin gelebt wird!“, so die Präsidiumsmitglieder unisono.

Wann ein Stück Normalität wieder auf dem Karl-Henze-Sport und auf dem Sportplatz Am Salzagraben einzieht, bleibt vorerst ungewiss. Das Präsidium der FSG 99 Salza sieht sich aber vorbereitet. Wenn die Ampeln wieder Richtung Grün gehen, würde man innerhalb weniger Tage den Verein wieder „hochfahren“ können.

FSG II: 0:0 im Spitzenspiel

17.10.2020 / (kp) Die FSG 99 Salza II hatte heute auf dem Sportplatz am Salzagraben den Tabellenführer, den SV Hermannsacker, der Staffel 2 in der Kreisliga zu Gast. Die FSG-Jungs erkämpften sich einen Punkt und behalten so den Kontakt zu den Spitzenmannschaften. In der ersten Halbzeit bot sich ein verteiltes Spiel, in dem die Abwehrreihen dominierten. Der SV Hermannsacker ging das Spiel forsch an, hatte aber ebenso wenig Torchansen wie Salza. Die größte Gelegenheit hatte Ph. Kindervater, der aber vergab. Nach der Pause war Herrmannsacker zunehmend Ton angebend. Im Angriff lief bei den 99ern wenig zusammen. Viel zu viele hohe Bälle, die ihre Stürmer nicht erreichten. Der SV trar mit klarem ziestrebigen Spiel auf. Mehrfach zeichnete sich Salzas Torwart aus und ist der Gewinner des Punktes, den sich das Team schwer erkämpfte.

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FSG I: Gast weiterhin vorn

(10.10.2020/kp) Update Bilder / Die Mannschaft von Gäste-Trainer F. Heddergott wurde auf dem Salzaer Karl-Henze-Sportplatz ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit 0:3 zog die FSG-Elf den Kürzeren.
Dabei sah es in der ersten Halbzeit für die immer noch stark ersatzgeschwächte Heimmannschaft garnicht mal so schlecht aus, was sich auch in dem 0:0 Halbzeitstand ausdrückt. Lipprechterode begann das Spiel forsch und wollte zeigen, dass hier der Tabellenführer aufgelaufen war. Immer wieder Druck auf das Salzaer Tor. Doch sie fanden in Salzas Hintermannschaft, die durch Ch. Köhler und R. Salzmann gut organisiert war, einen starken Gegenpart. Die Rot Weissen hingegen kamen nur wenige Male gefährlich vor das Gästetor. Der für den frühzeitig ausgewechsten S. Trinks kommende Y. Malura hatte dabei die größte Möglichkeit zum Torerfolg zu kommen. Wenn auch allzuoft mit Abwehraufgaben beschäftigt, zeigte Salza doch eine gute erste Hälfte und ließ die Lipprechteröder das ein um andere Mal ins Abseits laufen.
Das Halbzeit-Resultat ein 0:0. Die zweite Spielhälfte war gerade mal drei Minuten alt und der Ball zappelte im Salzaer Tor. Der stark spielende J. Brabenec trug sich in die Torschützenliste ein(48.). Das sollte nicht sein einziger Treffer sein. In der 76. Minute stellte er dann schließlich den Entstand her. Zuvor hatte im Anschluß an einen Freistoß von der äusseren rechten Außenbahn F. Harnack per Kopf getroffen. Salzas Angriffsbemühungen wurden alle im Keim erstickt. Viele Fehlpässe und zu oft kamen die Zuspiele nicht an. Nur wenig Arbeit hatte Lipprechterodes R. Niedergesäß im Tor. Dagegen stand Ch. Werner wieder im Mittelpunkt des Geschehens vorm Salzaer Tor, war aber gegen die erzielten Treffer machtlos. Fazit des Fußballnachmittags in Salza: Für die FSG Salza reichte es nur für eine Halbzeit. Lipprechterode nimmt verdient die Punkte mit nach Hause.

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