Und wieder nichts – Präsidium zur aktuellen Lage im Verein

05.03.2021 / Ein wenig Hoffnung hatte man schon im Präsidium der FSG 99 Salza, dass sich im Laufe dieser Woche die Tür ein wenig öffnet und wenigstens im Nachwuchsbereich wieder Fußballsport im Außenbereich ermöglicht wird. Es blieb beim Hoffen.

Erneut muss die Vereinsführung zur Kenntnis nehmen, dass – in welcher Form auch immer – an einen Schritt nach vorn in Sachen Fußballspielen auch in Salza momentan nicht zu denken ist. Die Präsidialen der FSG schauen mit Sorge auf die nun schon Monate andauernde Situation. Den kleinen und großen Aktiven im Verein fehlt die gemeinsame sportliche Betätigung. Fußball ist Mannschaftssport, das kann individuelles Sporttreiben nicht kompensieren. Teamgeist, gemeinsame Erfolge feiern, Niederlagen zusammen verarbeiten und vieles mehr bleiben auf der Strecke. Und darüber hinaus lebt die FSG als Verein von Gemeinsinn und Miteinander. Auch das schwebt zurzeit in weiter Ferne.

Die Auffassung des FSG-Präsidiums deckt sich mit dem Offenen Brief des organisierten Sports des Deutschen Olympischen Sportbundes vom 02.03.2021: “Nach unserer Überzeugung ist es nun höchste Zeit dafür, dem vereinsbasierten Sport, den „sozialen Tankstellen“ unserer Gesellschaft, endlich wieder eine Perspektive zu geben. Unsere Vereine und Landessportbünde berichten über deutliche Mitgliederverluste, die Zahl der ehrenamtlich Engagierten nimmt täglich ab und nicht zuletzt muss unsere Gesellschaft auf die positiven gesundheitlichen Effekte von Sport unter Anleitung und in der Gruppe verzichten.“

Obgleich kann man im Salzaer Präsidium zumindest an einer Stelle anderes feststellen. Bisher sind in der FSG keine Mitgliederverluste auszumachen. „An dieser Stelle herzlichen Dank an alle unsere Mitglieder, dass sie bedingt durch die widrigen Umstände ihrer FSG nicht den Rücken kehren.  Wir können nur gestärkt aus dieser Situation herauskommen, wenn wir auch stark bleiben. Da zählt jedes Mitglied unserer FußballsportGEMEINSCHAFT, ob aktives oder passives Mitglied, ob verantwortlich für Training oder für Mannschaftsbetreuung. Es liegt an uns allen, dass in Salza Fußballsport auch weiterhin gelebt wird!“, so die Präsidiumsmitglieder unisono.

Wann ein Stück Normalität wieder auf dem Karl-Henze-Sport und auf dem Sportplatz Am Salzagraben einzieht, bleibt vorerst ungewiss. Das Präsidium der FSG 99 Salza sieht sich aber vorbereitet. Wenn die Ampeln wieder Richtung Grün gehen, würde man innerhalb weniger Tage den Verein wieder „hochfahren“ können.

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