FSG I: Bei Blau-Weiß Westerengel gepunktet

Mit dem festen Vorsatz in Westerengel zu punkten war die FSG Salza in den Kyffhäuserkreis gereist. Das Vorhaben gelang. Beim Landesklassenabsteiger war Salza am Ende das bessere Team.

 

Auf dem holprigen Spielfeld hatten die Etzrodt-Schützlinge erst einmal eine kurze Eingewöhnungsphase zu überstehen. Ein vernünftiges Passspiel war hier nicht möglich. Die Blau-Weißen aus Westerengel hatten sich einen weiteren Sieg auf die Fahnen geschrieben. Doch die Gastmannschaft aus Salza hielt bravorös dagegen.
Der Salzaer Vorteil, die Zweikämpfe wurden gewonnen und die Einstellung zu Spiel und Gegner stimmten. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung waren auch kämpferische Vorteile sichtbar. Gut ins Mannschaftsgefüge eingelebt hat sich der junge Moritz Wolf, dem ein Tor zu gönnen gewesen wäre, aber zweimal am Westerengler Torwart scheiterte.
Einen langen Ball erkämpf sich Rolf Bischoff und gemeinsam mit Daniel Verkouter stürmen man aufs Tor. Daniel war es dann, der zum 0:1 vollendet (23. Min.).
Salzas Hintermannschaft hat die Gastgeber voll im Griff und so ging die Halbzeitführung in Ordnung. Die Zuschauer, die nach der Pause ein Aufbäumen ihrer Blau-Weißen erwartet hatten, mussten aber lange Gesichter machen. In der 53. Minute Marcel Verkouter lochte zum 0:2 ein. Rolf Bischoff hatte sich den Ball erkämpft und zog auf der rechten Seite davon. Seine Flanke erreichte Marcel ,der den Torwart keine Chance ließ. Bis zum Abpfiff hielten die Salzaer ihr Tor sauber, dabei konnte sich Christian Werner – Salzas Keeper – einige Male auszeichnen.
Insgesamt aber ein Spiel ohne Höhepunkte, was vor allem den Platzverhältnissen geschuldet war. Ein verdienter Sieg der FSG 99 Salza.
Text: Klaus Pfand
Bilder unter https://www.facebook.com/fsg99salza/

FSG-Damen: Im Trainingsbetrieb

(tk) 17.07.2018 | Auch gestern trainierte die neu gegründete Damenmannschaft, der FSG 99 Salza, wieder auf dem Sportplatz der Lessingschule, in Nordhausen. Dass das Ganze, nach nur wenigen Wochen, so einen regen Zuspruch findet, hätte die Trainerin, Manuela Koch, sicher nicht gedacht. In ihrer Mannschaft, die künftig auch in den Punktspielbetrieb einsteigen wird, befinden sich 7 Spielerinnen, die als Flüchtlinge aufgenommen wurden, sowie auch einige mit Migrationshintergrund. Jetzt müssen die über 20 jungen Damen, vom Trainerteam, das unter anderem durch die Co-Trainer Heiko Reinhardt und Carlo Wehling unterstützt wird, auf den Einstieg ins Fußballleben vorbereitet werden. Fußballerisch gilt es, sich noch viel zu erarbeiten und ständig zu verbessern. Die Stimmung ist aber sehr gut, Herkunft und Konfession spielen keine Rolle. Zur Auflockerung kam es gestern zu einem kleinen Trainingsspiel gegen die Alten Herren der FSG, indem sich die Mädels beachtlich gut schlugen und zeigten, dass sie schon viel gelernt haben. Jetzt muss das Trainerteam nur noch eine schlagkräftige Truppe formen und alle Spielerinnen nach ihren Fähigkeiten einsetzen, das Feintuning angehen. Vor allem soll aber auch der Spaß am Fußball und der Gemeinschaft im Vordergrund stehen. Text: Thomas Knoche.