FSG AH2 | der Scooty macht’s mit Köpfchen

Krimderode – Salza 0:1 (0:0)

Eine über weite Strecken konsternierte AH2 gewinnt am Ende mit Glück und Köpfchen 1:0 in Krimderode. Matchwinner in der Schlussminute war Jens „Scooty“ Luthardt, der den Siegtreffer per Kopf erzielte.

Bericht mit Videos: Spielszenen1 | Spielszenen2 | das Tor

In einem Spiel auf mäßigem Niveau siegten Salzas alten Herren etwas glücklich mit 1:0. Auf Krimderöder Seite boten sich gleich zu Beginn der ersten Halbzeit mehrere Einschussmöglichkeiten. In der ersten Minute konnte sich Keeper D. Winsel auszeichnen, als ein Krimderöder Angreifer frei vorm Tor auftauchte, jedoch den Ball nicht am gut reagierenden Gästeschlussmann im Tor unterbringen konnte.

In der 6. und 9. Minute hatten die Gastgeber weitere guten Torchancen, aber ein Schuss aus 12 Metern ging nur knapp über das Quergebälk und der frei vorm Tor stehende Krimderöder Angreifer scheiterte wie in der ersten Minute am gut reagierenden Gästeschlussmann.

Nach der Anfangsoffensive der Gastgeber kam Salza durch T. Gottwald auch zu guten Einschussmöglichkeiten. In der 10. Minute konnte R .Koch einen 20-Meterschuss gut parieren und 6 Minuten später rettete ein Gegenspieler einen Schuss von T. Gottwald aus 11 Metern von der Grundlinie. Mehr gab es von einer mittelmäßigen ersten Halbzeit nicht zu berichten.

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Nach der Pause konnte sich Gästetorwart D. Winsel wieder zweimal auszeichnen, als er einen 20-Meterknaller gerade um den Pfosten lenken kann und wieder den Ball eines frei vor ihm stehenden Krimderöder Angreifer nach guter Reaktion halten kann (38., 40.). Nach 45 Minuten kam Salza auch zu einer guten Möglichkeit. NachFlanke von V .Schneider tunnelte I. Borchert den Krimdeöder Torhüter R. Koch im 5-Meterraum, aber ein Abwehrspieler konnte auf der Linie klären. Den schmeichelhaften Siegtreffer erzielte dann J.Luthardt nach Hereingabe von T. Gottwald mit einem schönen Kopfball Sekunden vor dem Abpfiff.

Die gegen Ende des Spiels aufkommenden beidseitigen Provokationen waren nach dem Abpfiff mit einem Handschlag gleich wieder vergessen.

Salza: D. Winsel – C. Zeiler, J. Luthardt, V. Tritschler (MK), M. Täckelburg, M. Krüger (T. Knoche), T. Gottwald, B. Schütze (R. Kühne), V. Schneider, Franz Salzmann, J. Unger (I. Borchardt)

Schiedsrichter: Lars Neuhaus (Ellrich)

Zuschauer: 35

Tore: 0:1 Jens Luthardt (60.)

FSG 2 | schwach im Abschluss

Salza – Großlohra 1:3 (1:1)

Erfolgreicher Fußball sieht anders aus. Die FSG hält zwar über weite Strecken den Ball in den eigenen Reihen, aber auf dem Weg nach vorn geht dieser auch zu oft verloren. Selbst für den sogenannten zweiten Ball mangelt es an der Zuordnung. Die Gäste kommen nur gelegentlich vor das Salzaer Tor, schlagen jedoch daraus ihr Kapital zum Sieg. Dabei führte Salza bereits nach sechs Minuten. Steve Gottschalk geht links die Linie entlang, schwenkt auf die Grundlinie ein, lässt seine Gegenspieler stehen und schließt gekonnt zum 1:0 ab.

Großlohra nutzt eine der wenigen Ecken nur 8 Minuten später zum Ausgleich. Marco Harborth kann nur mit dem Körper abwehren, der Ball springt dem Gegner entgegen und bei dem satten Drehschuss unter die Latte ist auch Keeper Daniel Winsel machtlos.

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In der 21. Spielminute dann Foulelfmeter für die Gäste. Schlussmann Winsel ist blitzschnell unten und lenkt den Ball um den Pfosten. Zwei Minuten später bekommt Winsel das Leder nicht zufassen, der Nachschuss streift zum Glück für Salza aber nur die Querlatte.

Nach einem Querpass von René Lautenbach hat Steve Gottschalk die erneute Führung auf dem Fuß, verzieht aber knapp. Auch danach stimmen die Angriffsbemühungen der FSG, enden jedoch mangels konsequenten Zuspiels spätestens am Sechzehner der Gäste. Damit bringen sich die FSG-Spieler selbst um den Erfolg.

Großlohra trägt sein Spiel schnell und gefährlich vor. Salza begünstigt die Spielzüge des Gegners durch fehlende Zuordnung. So fällt auch das 1:2 (53.). Und auch beim 1:3 (75.) sind Winsels Vorderleute nicht auf der Hut.

Die Niederlage ist umso schmerzlicher, als dass Großlohra nur drei, vier Mal wirklich vors FSG-Tor kommt und daraus zwei Buden machen kann. Am Salzaer Punktverlust ändern auch die unschönen Szenen mit Spucken der Gäste gegen Spielende nichts mehr. Leider hat das der Schiri nicht geshen.

FSG 1 | Kautz macht drei

FSG ´99 Salza – Rot-Weiss Kraja 5:0 (1:0)

Der Gast aus Kraja war für Salza nicht die allerletzte Hoffnung, durfte aber auch nicht zum Stolperstein Richtung Klassenerhalt werden. Begonnen wurde auf beiden Seiten erst einmal mit ganz zähem Fußball, der alles andere als ein schönes Spiel versprach.

Dabei wirkten die Krajaer zu Beginn in ihren Aktionen zwingender als die FSG. Chancen schienen hüben wie drüben eher Zufallsprodukte zu sein oder verliefen sich im Abseits. Die in den letzten Begegnungen abgelegten Unsicherheiten kamen bei Salza wieder zum Vorschein. So plätscherten 20 Minuten dahin.

Im Angriff zeigte sich kein Team wirklich gefährlich, auch nicht über Standards. Ein erstes Lebenszeichen der Salza-Elf setzte Marcel Verkouter, als er von der Strafraumgrenze flach abzog. Sein platzierter Schuss brachte Salza mit 1:0 in Führung (21.).

Die Gäste beeindruckte dieser Treffer wenig. Sie drängten nun stärker in die FSG-Hälfte. Nennenswertes sprang hier jedoch hier nicht heraus. Auch die Gastgeber konnten aus ihren zwei großen Chancen bis zum Pausenpfiff kein Kapital schlagen. Daniel Verkouters Fernschuss von halb rechts lenkte Krajas Torwart Nico Klamereck noch soeben über die Latte (33.) und nach Sven Gottschalks abgewehrtem Solo kam Enrcico Kautz im Nachsetzten einen Schritt zu spät (44.).

Mit merklich mehr Schwung kam die FSG aus der Kabine. Jetzt erspielte man sich Chance um Chance, der Wille auf den zweiten Treffer war nicht zu übersehen. Ein Tor gelang allerdings nicht. Als die Rot-Weissen in der 59. Minute allein vor dem FSG-Tor auftauchten, wäre alles Bemühen der Salzaer um ein Haar zunichte gemacht worden. Mit glänzender Fußabwehr verhinderte Keeper Christian Werner den Ausgleich.

Im direkten Gegenzug geht Guido Fischer über links und flankt in den Strafraum. Diesmal lässt sich Kautz die Möglichkeit nicht nehmen und setzt das Leder unhaltbar ins rechte untere Eck (60.). Die nötige Ruhe ins Spiel zog beim Gastgeber jedoch noch nicht ein.

Erst als sich Steve Gottschalk allein gegen zwei Gegenspieler sowie Torwart Kamereck durchsetzt und auf 3:0 (74.) erhöht, kehren Spielfreude und spürbare Motivation in das Team zurück. Das 4:0 markierte Kautz, der einen Eckball direkt abnimmt und verwandelt (79.).

Kraja fällt noch einmal durch einen Fernschuss auf (83.), doch dem setzt der Gastgeber einen weiteren Treffer entgegen. Der gerade eingewechselte Conrad Bartsch schickt rechts Enrico Harborth, der bis zur Grundlinie durchgeht und in den Fünfer flankt. Kautz macht per Kopf sein drittes Tor in diesem Spiel und erhöht auf 5:0 (85.).

Unmittelbar nach Wiederanstoß hat Kraja noch die Chance zum Anschlusstreffer, doch einmal mehr kommen die Gäste an Schlussmann Werner nicht vorbei. Die letzte Aktion gehört wiederum Kautz als er nach Hereingabe von Steve Gottschalk noch einen Flugkopfball versucht, aber nicht vollenden kann.

Salza: Werner – Wehling (Bartsch, 82.), Köhler, Drignat, Söllner (Harboth, 58.), Kautz, Sv. Gottschalk, Fischer, Weinhold, M. Verkouter (St. Gottschalk, 66.), D. Verkouter

Tore: 1:0 M. Verkouter (21.), 2:0, 4:0, 5:0 Kautz (60., 78., 85.), 3:0 St. Gottschalk (74.)

Z: 100, SR: Gräbner (Erfurt)