FSG I: Unveränderte Heimbilanz

FSG 99 Salza – Kalbsriether SV 1:3 / Der aktuell Zweitplatzierte der Kreisoberliga war heute zu Gast in Salza. Während die FSG in der Auswärtstabelle blütenweiß dasteht, wartet man immer noch auf die ersten Heimpunkte in der noch jungen Saison. Sollte gegen Kalbsrieth der Knoten platzen?


Nach neutralem Beginn nutzten die Gäste den ersten Fehler der FSG-Abwehr gnadenlos. Einen steil in die Mitte durchgesteckten Ball verwandelte Stefan Körlin trocken zum 0:1 (8.). Kalbsrieth agierte nun mit einem leichten Übergewicht. Der SV formierte sich weit aufgerückt. Wirklich  gefährliche Torszenen boten sich den Zuschauern allerdings nicht. Die Aktionen der 99er wirkten in dieser Phase etwas glücklos. Der auch heute wieder neu formierten Startelf der Salzaer fehlte zwar die wahrnehmbare Souveränität, jedoch nicht der Wille. Im weiteren Verlauf hatten die Gäste optisch mehr vom Spiel. Auch bei den vorgetragenen Angriffen überwog Kalbsrieth. Richtung Halbzeitpfiff erhöhte die FSG die Schlagzahl. Beide Teams ließen jedoch bis zur Pause keinen weiteren Treffer zu. Was für ein Start in die 2. Halbzeit. Julius Buchardt markierte den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich in der 46. Spielminute. Vom Anstoßpunkt weg kam der Ball in Richtung Gästetor. Im Gewühl reagierte Buchardt dann mit Übersicht. Die folgenden Aktionen gingen an die 99er. Immer wieder tauchte Salza vorn auf. Die FSG arbeitete intensiv und zog das Spiel an sich. Der SV konnte nur reagieren. In der 66. Minute die erneute Führung für Kalbsrieth. Stefan Körlin hinterlief die aufgerückte FSG-Abwehr. Das passgenaue Zuspiel versenkte er zum 1:2. Salzas gut aufgelegter Keeper Christian Werner war chancenlos. Mit der erneuten Führung waren die Gäste zurück im Spiel. Aus einer umstrittenen Situation heraus erhöhte der SV auf 1:3. Während das Gespann der Unparteiischen ein Halten gegen Salzas Daniel Wiegleb nicht ahndete, reagierte Körlin unbeeindruckt und markierte seinen dritten Treffer (76.). Salza lief nun die Zeit davon. Mit Moral und Kampfgeist stellte sich die FSG gegen die drohende Niederlage, konnte diese aber nicht abwenden. Somit wartet Salza weiter auf die Aufbesserung der Heimbilanz.

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